Limesregion
Lush green park with a fountain in Hannover, perfect for a tranquil escape., tags: und - pexel

Hannover und Campingplätze treiben den Tourismusboom in Niedersachsen an

Niedersachsen verzeichnete im April einen deutlichen Zuwachs an Gästen. Mehr als 1,3 Millionen Menschen besuchten das Bundesland – 9 % mehr als im Vorjahresmonat. Auch die Übernachtungen nahmen zu: Mit über 4,1 Millionen gebuchten Nächten lag das Plus bei 15,3 % gegenüber April 2024. Das Wachstum zeigt, dass der Inlandstourismus Fahrt aufnimmt, vor allem zum Start in die Frühjahrssaison.

Weniger internationale Gäste

Obwohl insgesamt mehr Besucher*innen gezählt wurden, kamen weniger internationale Gäste nach Niedersachsen. Deren Zahl sank um 7,8 % auf nur rund 116.000 Ankünfte aus dem Ausland. Damit wird deutlich, dass das Plus vor allem von Reisenden aus dem Inland getragen wurde.

Hohe Nachfrage nach Camping

Camping erwies sich als einer der größten Trends. Auf den Plätzen rund um Hannover wurden 75,9 % mehr Gäste und 83,6 % mehr Übernachtungen registriert als im April des Vorjahres. Viele Reisende entschieden sich bewusst für das Outdoor-Erlebnis statt für ein Hotel – wohl auch wegen des besseren Wetters und geringerer Kosten. Hotels blieben dennoch die verbreitetste Unterkunftsform: Fast 1,1 Millionen Übernachtungen wurden gezählt; das entspricht allerdings nur einem Plus von 0,7 %.

Hannover bleibt Spitzenziel

Hannover gehörte erneut zu den stärksten Standorten der Region. Die Stadt verbuchte 9 % mehr Besucher*innen und 15,3 % mehr Übernachtungen. Damit bestätigt Hannover seine Anziehungskraft für Privat- wie Geschäftsreisende. Das breite Angebot aus Events, Museen und Grünflächen macht die Stadt zu einem gefragten Ziel im Norden.

Kulturelle Angebote erhöhen die Attraktivität

Historische Routen wie der Limes-Wanderweg locken weiterhin Gäste an. Die Strecke, die den ehemaligen römischen Grenzverlauf nachzeichnet, ist besonders bei Wandernden und Radfahrenden beliebt. Im ersten Quartal 2025 stieg die Zahl der Tourist*innen landesweit um 1,9 % auf mehr als 3,9 Millionen; insgesamt wurden 11,1 Millionen Übernachtungen gezählt. Der Tourismus bleibt damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Niedersachsen und sichert zahlreiche Arbeitsplätze sowie lokale Betriebe.